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Chronik

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Der Deutsche Schwerhörigenbund - Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. wurde im Jahre 1947 als Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Nordrhein-Westfalen gegründet. Einige Ortsvereine sind älter als der Landesverband.

Von 1934 bis 1945 waren die Ortsvereine überregional in sogenannten Gauen erfasst. Als nach der Beendigung des Krieges das Land Preußen aufgelöst wurde, wurde im Jahre 1946 durch die Alliierten das Land Nordrhein-Westfalen gegründet.

Die Ortsvereine einigten sich schon 1946 – direkt nach der NRW-Landesgründung – über den Zusammenschluss zu einem Landesverband.
Im Jahr 1947 waren alle Klippen – auch die des Gerichts – umschifft, so dass die Gründung des Landesverbandes aktenkundig wurde. Trotz aller Not der Nachkriegsjahre hatten die Männer und Frauen der ersten Stunde genug Kraft und Energie, den neuen Landesverband aus der Taufe zu heben. span>Der Landesverband bildet den Zusammenschluss der Ortsvereine und Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen. Er ist politisch und konfessionell neutral und dient der Förderung und Interessenvertretung schwerhöriger und spätertaubter Menschen.

Neue Ortsvereine (OV) und Selbsthilfegruppen (SHG) unterstützt der Landesverbandes beim Aufbau und der Gründung. Während Landestagungen (1 x jährlich) und Arbeitstagungen (alle 2 Jahre) kommen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Ortsvereinen und Selbsthilfegruppen zusammen. Hier können Sie Erfahrungen austauschen und Mut und Selbstvertrauen tanken. Einen weiteren Platz nimmt die Weiterbildung der Führungskräfte ein. Gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen werden geplant und vorbereitet und Informationen ausgetauscht.

Alle Aktivitäten dienen der Förderung Schwerhöriger und Ertaubter in Nordrhein-Westfalen.

Die Vorbereitung der Tagungen, wichtige Aufgaben im Bereich der Politik und der Öffentlichkeitsarbeit und kurzfristige Entscheidungen werden durch den Landesvorstand geleistet. Neben dem Landesvorsitzenden und dem stellvertretenden Landesvorsitzenden werden die Finanzen durch die beiden Kassierer/innen verwaltet. Zwei Schriftführer/innen erstellen Protokolle, Berichte und führen Schriftwechsel. 2 Beisitzer/innen bringen ihr Fachwissen ein und übernehmen Sonderaufgaben.

Erfolge hat der Landesverband im Bereich der Technik erreicht. In den 50er Jahren wurden die ersten Höranlagen für Versammlungsräume entwickelt. Schwerhörige und Ertaubte konnten mit ihrer Hilfe in Kirchen, Theatern und bei Versammlungen und Veranstaltungen dem gesprochenen Wort folgen. In den letzten Jahren ist es die Computertechnik, die neue Möglichkeiten eröffnet, wie das Mitschreiben des gesprochenen Wortes und deren Projektion an eine Leinwand.

Neben der Verfolgung der neuesten Entwicklungen im Bereich der Hör- und Computertechnik verfolgt der Landesverband Entwicklungen der Sozial- und Gesundheitspolitik und meldet sich kritisch zu Wort.

Ehemalige Landesvorsitzende des Landesverbandes
seit der Gründung im Jahre 1947

1947 – 1949 Herr Aloys Rust (Hagen)
1949 – 1950 Herr Hermann Zarges (Wuppertal)
1950 – 1954 Herr Ernst Schütz (Dortmund)
1954 – 1959 Herr Franz Hafer (Hagen)
1959 – 1963 Herr Wilhelm Wiechmann (Essen)
1963 – 1968 Herr Hermann Zarges (Wuppertal)
1968 – 1974 Herr Walter Andreas (Dortmund)
1974 – 1990 Herr Paul Hemmert (Oberhausen)
1990 – 1998 Herr Wilfried Ring (Bonn)
1999 – 2012 Herr Norbert Merschieve (Münster)
2012 - 2014 Frau Jutta Siewering (Münster) kommissarischer Vorsitz

seit 05.04.2014 Herr Norbert Böttges (Bonn)